Startschuss Schuljahr 2017/2018

Liebe Schülerinnen und Schüler, heute ist es spätenstens soweit, die Schule beginnt wieder. Das Jugendwerk wünscht euch viel Kraft und Nerven für die anstehenden ersten Wochen, eine coole Klasse, anständige Lehrer und nette Sitznachbarn mit denen man durch dick und dünn gehen kann! Und wenn es mal ganz dick kommt, dann denkt an Marc Twain. Der soll mal gesagt haben, er habe nie seine Erziehung durch Schulbildung beeinträchtigen lassen… 😀 Ihr seid mehr als die Summe euer Noten! Habt Spaß und Feude am Lernen und wenn ihr mal ein Gespräch oder Abwechslung braucht oder was Neues sucht, dann stehen euch unsere Angebote offen.

 

Text: Christian Betzl; Bild: pixabay.com; Lizenz: CC0 Public Domain

Välkommen åter!

Von 12.-25. August waren 35 junge Leute gemeinsam in Schweden. Zusammengewürfelt aus drei Landkreisen, verschiedenen Konfessionen, Schulen und fast schon Generationen haben wir Südschweden unsicher gemacht. Dabei waren wir in einem Elchpark, Kanufahren, mit der Fahrraddraisine auf zugewucherter Schmalspurbahn unterwegs, haben der Insel Öland mit seinem langen Jörg (höchster Leuchtturm Skandinaviens) einen Besuch abgestattet und uns die Küstenstadt Kalmar angesehen. Für historisch Interessierte steuerten wir die Rundfestung Eketorp auf Öland an. Wer mehr Bewegung benötigte, durfte um den See Kleven wandern und im Anschluss in das kühle Nass springen und wer das urbane Schweden suchte, konnte alternativ Växjö besichtigen.

Auch unser quietschgelbes altes Schulhaus hatte einiges zu bieten. Besonders die eigene Sauna im Keller sowie der unberührte See hinterm Haus mit eigenem Steg und Boot waren ein Highlight.

Nebenbei bot unser Freizeitteam natürlich viel attraktives, lustiges, geselliges, aktives und entspanntes Programm und super leckeres Essen an!
Die komplette Freizeit über gab es Neigungsgruppen, die für den letzten gemeinsamen Abend in unserem Häuschen etwas vorbereiteten. Es gab eine Fotostory, eine Freizeitzeitung, eine Percussion Gruppe sowie eine Sketchtruppe, die die Mitarbeiter die Freizeit über beobachtete und schließlich intensiv parodierte. 😉 Im Anschluss fand ein gemeinsames Agapemahl statt und mündete nach dem festlichen Abendessen in eine fette Abschlussparty.

Und dann war die gemeinsame Zeit auch schon vorüber. Mit einer großen Abschluss- und Feedbackrunde sowie einer Andacht haben wir uns vom Haus und unserer Gemeinschaft langsam verabschiedet und fuhren unsere 28 Stunden samt Fährfahrt über Nacht wieder zurück in die niederbayerische Heimat.

Was bleibt sind viele tolle Bilder und Eindrücke, ein unvergesslicher schwedischer Sommer, viele neue Freundschaften und eine Gemeinschaft, die hoffentlich hält und sich wieder trifft.

 

Text: Christian Betzl; Bild: Evangelisches Jugendwerk Passau

Att vara framme – Angekommen

Am vergangenen Sonntag (13.08.) hat unsere SommerSCHWEDENfreizeit erfolgreich, pünktlich und voller Vorfreude mit der Fähre in Schweden angelegt. Der Seegang war erträglich und das Wetter beim Anlegen ein Traum. Die ersten Tage waren geprägt von Kennenlernen, Einleben, die Gegend erkunden und sich nach 28 Stunden Anreise akklimatisieren. Wir haben aber schon in zwei verschiedenen Seen gebadet, waren erfolgreich Einkaufen und haben schon Elche bestaunen dürfen… wenn auch noch nicht in freier Wildbahn. Wir geben die Hoffnung aber nicht auf. Das Wetter ist meist sonnig, manchmal ein wenig wolkig aber trocken. Abends wird es aber schon ganz schön frisch…

Unsere Gruppe ist durch die lange gemeinsame Zeit in unseren Kleinbussen und auf der Fähre schon zu einer schönen Gemeinschaft zusammengewachen, die nun beginnt Südschweden zu erkunden.

Morgen, Mittwoch, 16.08. geht es auf einen Tagesausflug nach Kalmar und die Insel Öland. Dabei überqueren wir Schwendens längste Brücke und bestaunen Schwedens höchsten Leuchtturm.

Leider ist die Telefon- und Internetleitung zu unserer Herberge beschädigt, deshalb gibt es nur eine kleine Auswahl von Bildern in unserer Galerie, die wir über Mobilfunkdaten hochgeladen haben.

Mehr Informationen, einen Bericht und alle Bilder stehen dann nach der Jugendfreizeit hier auf der Homepage zur Verfügung. 😉

 

Text: Christian Betzl; Bild: Evangelisches Jugendwerk Passau

Märchenwald liegt hinter uns…

Am vergangenen Wochenende ging unsere KinderMÄRCHENfreizeit in den Pfingstferien zu Ende. Bei herrlichen Wetter haben 25 Kinder und 8 ehrenamtliche BetreuerInnen eine spannende Zeit voller märchenhafter Abenteuer erlebt. Wir haben viel gebastelt und gebaut, so manches Geländespiel ausgetragen und aufregende Geschichten gehört. Eine Duschparty, Fackelwanderung und ein Märchenwaldcasino gehörten ebenso zum Programm. Ein Highlight war sicherlich der Ausflug auf die längste Burg der Welt – Burghausen. Dort haben wir von Astrid Dornberger eine super spannende und kindgerechte Führung über die Burg bekommen, die keine Fragen offen ließ. Als Abschluss waren wir dann auf dem Pulverturm. Dort durften wir unter 500 Jahre alten Gebälk Sagen und Märchen rund um die Burg lauschen. 🙂

Der letzte Abend stand schließlich im Zeichen eines großen Balls, um die Vermählung der Prinzessin von Rammelsbach gebührend zu feiern. Dafür haben die Kinder ein buntes Programm zusammengestellt um den Abend unvergesslich werden zu lassen. Die große Party danach wurde nochmal ordentlich genutzt um Abschied zu nehmen, der dann am Sonntag leider vollzogen werden musste… Was bleibt sind tolle Erinnerungen und Bilder einer unvergesslichen Kinderfreizeit 2017.

 

Text: Christian Betzl; Bild: Evangelisches Jugendwerk Passau

Mitten im Märchenwald

Wir stecken mitten in unserer KinderMÄRCHENfreizeit in den Pfingstferien. Mit 25 Kindern sind wir gut besucht und erleben gemeinsam eine phantastische Woche. In unserer Galerie unter „Kinderfreizeit 06/2017“ finden sich die ersten Bilder.

Morgen geht es mit dem Reisebus nach Burghausen auf die längste Burg der Welt. Dort gibt es viel zu sehen und zu hören, u.a. Sagen und Märchen im Pulverturm der Burg.

Die Kinder und das Mitarbeiterteam freuen sich schon riesig auf den Ausflug bei wohl bestem Wetter!

 

Text: Christian Betzl; Bild: Evangelisches Jugendwerk Passau

EJ Stammtisch im Mai

Am Samstag waren wir mit unserem EJ Stammtisch im Café Kowalski in Passau. Circa einmal im Monat versuchen wir gemeinsam einen entspannten Abend zu verleben. Dabei gibt die neusten Infos aus unserem Verband, dem Jugendwerk und von den letzten Aktionen, Kursen und Freizeiten. Aber natürlich lernt man hier auch ganz ungezwungen neue Leute kennen und kann uns einfach mal kennenlernen. 😉

In unserer Galerie unter EJ Stammtisch 05/2017 könnt ihr euch einen Eindruck vom letzten Treffen machen.

 

Text: Christian Betzl; Bild: Evangelisches Jugendwerk Passau

Neuer Vorstand beim SJR Passau

Am Donnerstag, 18. Mai, hat die Vollversammlung des Stadtjugendrings Passau eine neue Vorstandschaft gewählt. Wir gratulieren dem neuen Vorstand und wünschen alles Gute und Gottes Segen!

Ganz besonders freuen wir uns, dass wir mit Sabrina Kluge eine erfahrene und kompetente Vertreterin unseres Verbandes in der Vorstandschaft haben. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl! 😎

 

Text: Christian Betzl; Bild: SJR Passau

Auf Luthers Spuren

Von 20.-23.April 2017 war die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Regensburg in der Lutherstadt Eisenach zu Gast. Der Aufenthaltsort für ein verlängertes Wochenende war natürlich nicht zufällig gewählt. Vielmehr wollte sich die gemeinsame Konferenz von sieben Evangelischen Dekanatsjugenden im Ostbayerischen Raum im Lutherjubiläumsjahr bewusst dem Reformator widmen.

Deshalb haben sich rund 30 Jugendliche, junge Erwachsene und Hauptamtliche aus Cham, Landshut, Neumarkt, Passau, Regensburg, Sulzbach-Rosenberg und Weiden auf den Weg gemacht, um nach längerer Fahrzeit nahe der Wartburg die Jugendbildungsstätte „Junker Jörk“ zu beziehen. Unsere Unterkunft bot einen weiten Blick über Eisenach und war ein idealer Stützpunkt, um die Lutherstadt zu erkunden.

Auf dem Programm standen eine historische Stadtführung durch „Luthers liebe Stadt Isenach“, sowie eine Ausstellung über das Leben und Wirken Martin Luthers im Lutherhaus Eisenach. Dabei gab es auch einen zeitgeschichtlichen katholischen Blick auf den streitbaren Reformator.

Besonders beeindruckend war auch die über Eisenach thronende Wartburg, der wir einen Besuch abstatteten, um dort Martin Luthers 10-monatigen Aufenthalt nachzuspüren, in dem er, als Junger Jörk getarnt, das Neue Testament in die deutsche Sprache übersetzte. Nach einer Führung und dem Erkunden der Burganlage haben wir unterhalb der Festung einen gemeinsamen Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert. Im Anschluss ging es durch die Drachenschlucht – eine kleine Wanderung, um neben all der Kultur auch die sehr schöne Umgebung und Natur zu genießen.

Ein weiteres Highlight war ein Lutherschmaus in den Lutherstuben Eisenach. In historischem Ambiente und bei authentischer musikalischer Unterhaltung wurde gespeist wie zu Zeiten des Reformators. Dabei kamen auch die deftigen Ausdrücke und Aussprüche Martin Luthers und seine weltzugewandte und lebensfrohe Seite nicht zu kurz. 😎

Der Geschäftsteil der Kirchenkreiskonferenz wurde auf zwei Tage gesplittet, beschäftigte sich aber wie üblich mit Berichten von der Landesebene, aus der Ökumene, von den Bezirksjugendringen, aus dem Amt für Jugendarbeit und den Finanzen. Größere Wahlen standen turnusmäßig nicht an, nur eine Nachdelegation in den Bezirksjugendring Niederbayern samt Stellvertretung war nötig. Christian Betzl (Jugendreferent Dekanatsbezirk Passau) wurde als Delegierter, sowie Christine Heimerl (Vorsitzende der Kirchenkreiskonferenz) als Stellvertreterin gewählt. Die Konferenz bedankt sich bei ihrer bisherigen Vertretung Diakon Sebastian Wartha. Als Arbeitstitel für die kommende Herbstkonferenz von 17.-19.11.2017 in Krailing (Dekanat Cham) wurde „Postwachstumsgesellschaft – Zukunftsmusik oder Notwendigkeit“ von der Konferenz bestimmt. 😉

Am Tag der Abreise besuchten wir den Sonntagsgottesdienst in der Nikolaikirche Eisenach und machten uns dann auf eine etwas längere Heimreise Richtung Süden.

 

Text: Christian Betzl; Bild: Vreni Peischl

24 x JugendleiterInnen

Vom 07. bis zum 13. April 2017 waren wir im Jugendwaldheim Wessely Haus im Bayerischen Wald. Umgeben von der Natur des Nationalparks haben wir uns beschnuppert und kennengelernt, viel Neues erfahren, eine Menge ausprobiert und sind als Gruppe über die Tage zusammengewachsen.

Themen, die angehende JugendleiterInnen beschäftigen sind Aufsichtspflicht, Gruppen- und Spielepädagogik, Kommunikationsmodelle, Aufbau, Wesen und Struktur von Jugendarbeit, insbesondere unserer Evangelischen Jugend, sowie die Prävention von sexueller Gewalt, geschlechterbewusste Jugendarbeit und ein Workshop zum Thema Andachten halten und gestalten. Integriert in unsere Jugendleiterschulung war außerdem ein 1. Hilfe Kurs, der von den Maltesern durchgeführt wurde. Somit sind wir auch im Ernstfall handlungsfähig und wissen zu helfen. 😎

Gegen Ende des Grundkurses haben die angehenden JugendleiterInnen gemeinsam selbstständig ein buntes Abendprogramm auf die Beine gestellt. Planung, Organisation und Durchführung lag einzig in den Händen der Jugendlichen. Und wie könnte es anders sein…

… es war der schönste und intensivste Abend. Danke für eure Ideen, eure Lust und Laune am Gestalten und praktischen Üben!

Jetzt bleibt zu hoffen, dass die 24 jugendlichen „Padawane“ sich auf machen und ihr Wissen und Können auch in der Praxis draußen in den Gemeinden, Verbänden oder der Dekanatsjugend einbringen wollen und können! Das Zeug dazu haben sie!

Herzlich willkommen und viel Spaß an und in der Jugendarbeit.

Bilder der gemeinsamen Woche finden sich in unserer Galerie. Viel Spaß beim Stöbern und Geduld beim Laden! 😉

 

Text: Christian Betzl; Bild: Evangelisches Jugendwerk Passau

Frühjahrskonvent 2017 finished

Vergangenes Wochenende (24.-26.03.2017) waren wir mit unserer Vollversammlung, dem Dekanatsjugendkonvent, in der Jugendtagungsstätte Rammelsbach.
Der inhaltliche Teil stand unter dem Rahmenthema „BlickWinkelKonvent – open your mind“ und forderte die TeilnehmerInnen heraus, bewusst unbekannte, fremde Perspektiven ein zu nehmen um den eigenen Horizont zu erweitern. Dazu zählte eine Evakuierungssimulation am Freitagabend mit viel Rauch, Dunkelheit, Feuermelder Fiepen, Alarmlicht, Warnwesten, Sirenensound und Absperrband. Die Teilnehmer mussten sich nach einem Sicherheitsbriefing selbstständig durch diverse Hindernisse kämpfen um das Haus zu verlassen. Zu allem Überfluss waren einige Jugendliche mit einem künstlichen Handicap belegt, was viel Absprachen, Teamwork und Rücksichtnahme erforderte. Nach der erfolgreichen Evakuierung des Hauses haben wir gemeinsam im Plenum die Erfahrungen und Empfindungen reflektiert.
Für den Samstag konnte der Leitende Kreis (LK) zwei Referenten für einen Besuch, bzw. ein Referat gewinnen. Als Auftakt starteten wir mit Herrn Fritz Geisperger, dem Direktor des Instituts für Hören und Sprache des Bezirks Niederbayern in Straubing. Er vermittelte durch praktische Übungen mit Materialien zum Anfassen und Ausprobieren einen Einblick in die Welt von gehörlosen oder hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen und berichtete von seiner Arbeit und den medizinischen Ursachen und Faktoren. Im Anschluss besuchte uns Frau Daniela Stojkovic, eine blinde Kirchenmusikerin, die in einer offenen und intensiven Gesprächsrunde aus ihrem Alltag erzählte. Beeindruckt von so viel Lebensmut, Improvisationstalent und Offenheit gingen wir in die Mittagszeit.
Der Nachmittag stand im Zeichen diverser Workshops, in denen wir uns künstlerisch und kreativ anderen (Foto-) Perspektiven zuwandten, mit sozialer Ausgrenzung in vielen Facetten beschäftigten oder uns im Umgang mit Rollstühlen übten. Abendliches Highlight war ein Blindendinner, bei dem wir versuchten im Dunkeln zu essen… dabei haben wir so Einiges über uns lernen dürfen und mit noch mehr Respekt und Demut an unseren morgendlichen Besuch gedacht. Bei einem bunten Spieleabend haben wir schließlich den Samstag beschlossen.
Am Sonntag fand traditionell unser Geschäftsteil statt. Dabei gab es Berichte aus den Leitungsgremien, dem Jugendwerk, den Kirchengemeinden, der Dekanatssynode, der Landesebene und den Jugendringen. Leider mussten wir auch zwei engagierte Gesichter frühzeitig verabschieden. Tobias Findeisen muss wegen eines Medizinstudienplatzes sein Ehrenamt im Leitenden Kreis (LK) frühzeitig niederlegen und Helena Mierwa trat als Vorsitzende der Dekanatsjugendkammer (DJKa) zurück und verlies aus beruflichen Gründen unsere Dekanatsjugendkammer. Den Beiden wünschen wir alles nur erdenklich Gute, Gottes Segen und Danken für ihren Einsatz in der Evangelischen Dekanatsjugend Passau!!! Die Nachwahlen für die frei gewordenen Gremienplätze gewann Julia Findeisen in den Leitenden Kreis und Ina Ortlepp in die Dekanatsjugendkammer. Herzlichen Glückwunsch und willkommen!
Bilder unseres Wochenendes findet ihr wie gewohnt unter „Frühjahrskonvent 03/2017“ in unserer Galerie. 😉

 

Text: Christian Betzl; Bild: Evangelisches Jugendwerk Passau